Glossar: M

Infothek

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Manipulation

Gezielte Einflussnahme auf das Verhalten von jemand um ihn dadurch in eine gewünschte Richtung zu lenken. Von böswilliger Manipulation spricht man, wenn jemand nicht zu seinem Vorteil, sondern zu seinem Nachteil manipuliert wird. Beispiele: Ein Coach der mit seinem Klienten an einer Problemlösung arbeitet und entsprechende Interventionen durchführt, beeinflusst den Klienten zu dessen Vorteil. Jemand, der einer 80jährigen eine überteuerte Lebensversicherung verkauft, beeinflusst diese böswillig zu deren Nachteil. Menschen mit mangelndem Selbstbewusstsein oder fehlenden Kommunikationskenntnissen sind leichter manipulierbar.

Map

(Landkarte) Im NLP ein Synonym für die Beschreibung der individuellen, subjektiven Darstellung der Realität eines Menschen.

Mapping Across

Ein ressourcenvoller Prozess wird auf andere inhaltliche Gebiete übertragen. Dies geschieht durch das vorherige Elizitieren und Ankern der entsprechenden Submodalitäten.

Map of Reality

In Anlehnung an die NLP-Annahme, dass die Landkarte nicht das Gebiet ist. NLP beschäftigt sich mit dem menschlichen Abbild der Wirklichkeit.

Meta-Ebene

(meta aus dem griechischen abgeleitet; darüber, darüber hinaus) Die Ebene die das große Ganze erfasst. In der man die Beobachter, bzw. Wir-Perspektive einnimmt.

Meta-Modell der Sprache: Durch unsere Sprache verleihen wir unseren Sinneserfahrungen Ausdruck. Mithilfe der Wörter stellen wir somit dar, was wir erlebt haben. Dabei ist das Gesprochene eine verkürzte und veränderte Darstellung des inneren Erlebens. Es entsteht durch Mithilfe dreier, universeller Gestaltungsprozesse: Generalisierung, Tilgung und Verzerrung. Die vollständige sprachliche Repräsentation bezeichnet man als Tiefenstruktur. Die ausgesprochenen Wörter kommen jedoch von der Oberflächenstruktur, nachdem die eigentliche Erfahrung vorher getilgt, verzerrt, generalisiert wurde. Das Meta-Modell der Sprache besteht aus einer Reihe von Frage-Techniken mit deren Hilfe man wieder von der Oberflächen- zur Tiefenstruktur gelangen kann. Der professionelle Kommunikator kann somit herausfinden um was es seinem Gesprächspartner wirklich geht, anstatt das Gesagte interpretieren zu müssen. Dies bringt mehr Eindeutigkeit und Klarheit in der Kommunikation und ist insbesondere in Kontexten wichtig, in denen eine klare und eindeutige Kommunikation relevant ist.

Meta-Ziel

Das Ziel hinter dem Ziel. Meistens unbewusste Ziele, die unsere Denk- und Verhaltensweisen steuern und deren Erfüllung durch die bewusst gesteuerten Ziele erreicht werden soll. Beispiel: Vordergründiges Ziel: Viel Geld verdienen. Meta-Ziel dahinter: Status; das Gefühl von Sicherheit erlangen.

Metapher

Ausdruck der statt des wörtlich Gemeinten etwas bezeichnet, das dafür steht. (Gleichnis, Parabel, Geschichten, Analogien) Dadurch ist das Gesagte nicht abstrakt, sondern wird sensorisch nachvollziehbar und sinnlich erlebbar. Es wird „bildlich“ gesprochen.

Metaprogramme

Unbewusste, übergeordnete Programme die steuern, welche Informationen aus der unbewussten Wahrnehmung ins Bewusstsein gelangen. Sie legen fest, worauf wir achten und wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken. Sie sind Teil unserer unbewussten Wahrnehmungsfilter.

Milton Modell

Benannt nach dem Hypnotherapeuten Milton H. Erickson. Es beschreibt eine kunstvoll vage Sprache, mit der Menschen indirekt in Trance geführt werden können. Es werden vage, unpräzise, unbestimmte Sprachmuster verwendet, um z.B. damit eine transderivationale Suche auszulösen; die Erfahrungen des Klienten zu pacen und ihn dann zu leaden.

Mirroring

(Spiegeln) Haltung, Gestik des Gegenübers einnehmen.

Mismatch

Während einer Kommunikation werden bewusst andere Verhaltensmuster als die vom Gesprächspartner eingenommen und dadurch der Rapport unterbrochen. Dadurch kann dem Gespräch eine andere Richtung gegeben werden, bzw. das Leading übernommen werden. Die Unterhaltung kann aber auch bewusst unterbrochen oder beendet werden.

Mission

Der Lebenssinn, die Lebensaufgabe einer Person.

Modell

Abbildung, Konstruktion der Realität. Auch: Vorbild beim Modeling.

Modeling

Beschleunigtes Lernen. Im NLP-Modeling werden die Erfolgsstrategien exzellenter Könner studiert, um die entscheidenden Merkmale herauszufinden, die den Unterschied gegenüber dem Gewöhnlichen machen. Diese Strategien werden dann übernommen. Elizitation, Utilisation, Installation sind hierbei die Vorgehensweisen. Im Sinne der NLP-Annahme: „Was ein Mensch kann, ist grundsätzlich erlernbar“ können die Erfolgsstrategien so erlernt werden. Die Entstehung von NLP begann damit, dass die Begründer John Grinder und Richard Bandler herausfinden wollten, was herausragende Psychotherapeuten und Kommunikatoren anders machten, als die die nur gewöhnlich kompetent waren.

Moment of Excellence

Augenblick mit vollem Zugang zu den eigenen Ressourcen.

Motivation

Die grundlegende Kraft und Schlüsselkompetenz um Ziele zu erreichen.

Motivationsstrategien

Unterschieden werden die Weg-von-Strategie und die Hin-zu-Strategie. Bei der Weg-von-Bewegung liegt die Motivation darin, etwas Unangenehmes zu vermeiden. Bei der Hin-zu-Bewegung darin, etwas Positives zu erlangen.